Die Liebe höret nimmer auf …

Sie hofft auf das Ende ihrer Leiden;
Ich leide am Ende meiner Hoffnungen.

Erlösung und Lösung …

Gestern hat sie die erhoffte Mail bekommen, die, die ihr das linde Beenden ihrer Leiden in konkrete Aussicht stellt. Juristisch abgesichert. Anruf genügt.

Keine Hoffnung mehr für niemanden!

Ich bin zerrissen zwischen mitfühlendem Verständnis für ihre Planung und der Hoffnung auf Besserung oder zumindest Aufschub, zerrissen zwischen meiner Liebe zu ihr und meinem (vermutlich egoistischen) Nichtloslassenwollen.

Ich werde das Rad nicht aufhalten können, obwohl ich es am liebsten möchte, denn ich wollte nie derjenige sein, der allein und einsam zurückbleibt. Sie allerdings ebensowenig.

Was wird bleiben? Tausend liebe Erinnerungen, tausend Tränen und die Sehnsucht.

Die Liebe höret nimmer auf …

Nicht voll

Ich probier’s mal wieder mit dem Mond – solange er noch nicht von Cinesen bevölkert und mit allerlei teuflischem Militärgerät ausgestattet worden ist.

Ich wünsche Euch/Ihnen einen erfolgreichen und liebevollen Freitag. ❤

P.S. Für „StudioASKI“ zeichne ich selber verantwortlich; bin ich also irgendwie selber. Also kein „ausgeliehenes“ Foto etwa. Sowas gibt’s bei mir nicht! Und wenn, dann nur mit Ansage.

220 Stunden Abhören

Gespräche abhören wie weiland in der Ostzone unter den kommunistischen Verbrechern Walter Ulbricht und Erich Honnecker, habe ich mir zur Aufgabe gegeben, sobald ich dafür Zeit habe. Und ich bin mir ganz sicher: Es wird wider Erwarten dabei Überraschungen geben. Auf jeden Fall jedoch wird es ein Wiedersehen geben. Ob das freudig sein wird, kann ich nicht sagen; glaube ich eher nicht. Ich denke vielmehr, es wird eine Begegung mit vielen alten Schmerzen sein.

Abhören sehr intimer Sprachmitteilungen eines Lebens. In diesem Fall jedoch nicht des Lebens der Anderen, sondern des eigenen Lebens. Was soll das denn, fragt sich der Leser zu Recht.

Seit über dreißig Jahren bewahre ich in einer Stahl-Kassette – eigentlich ein Schließfachkasten mit eigenem Schloss – über 200 MC60 Micro-Cassetten meines Olympus S915 auf. Alle Cassetten sind voll beidseitig besprochen und stammen aus meinen Celler Jahren 1990-1992. In Celle war ich zwar viel länger beschäftigt, doch in dieser kurzen Zeitspanne sind zusätzlich zu den zahlreichen schriftlichen Aufzeichnungen auch die Audio-Aufnahmen entstanden.

Ich bin mir noch nicht einmal sicher, ob sich diese Aufnahmen heute noch abhören lassen, ob nicht die Magnetisierung vielleicht stark nachgelassen hat, und /oder ob sich die aufeinandergepressten Bänder, genauer die Bandwickel, sich nicht gegenseitig beeinflusst haben, indem sie ihre Magnetiserung an beide benachbarten Wickel ein wenig abgegeben haben. Das hätte nicht nur eine Schwächung des Signals zur Folge, sondern auch zusätzlich eine m.o.w. krasse Verwaschung der Verständlichkeit durch die magn. Signale beider Nachbarn. Das hört sich dann mitunter an wie eine Art langes Echo. Diesen Effekt kenne ich schon sehr lange. In den Siebzigern hatte ich mit meinem UHER-Royal viele Sprachaufnahmen gemacht, Mitschnitte langer Rundfunksendungen (z.B. Funk-Kollegs, Hörspiele, auch div. Chor-Konzerte) und reale Diskussionen u.a.m. Aus rein praktischen Gründen hatte ich mir für Sprachaufnahmen, weil die voraussehbar meist länger dauerten als die Bandlänge hergab, dünnere, und damit längere Bänder gekauft. Somit lief eine 15er oder 18er-Spule deutlich länger als die mit dickeren Bändern, die ich u.U. hätte wechseln und dadurch die Aufnahme hätte unterbrechen müssen. Geht und ging gar nicht! Nun gut, der Knüppel liegt beim Hund. Das habe ich dann bald erfahren müssen, denn es trat tatsächlich der o.g. Effekt der Nachbar-Magnetisierung ein, was ein Abhören erschwert(e). Hier jetzt ist meine kleine Hoffnung, dass die Magnetisierung dieses kleinen Gerätchens nicht vergleichbar ist mit dem eines Semi-Profi-Gerätes und somit zumindest der o.g. Kopiereffekt nicht spürbar ist.

Es ist das heute eine „dumme“ Last. Seinerzeit war – und ist weiterhin – die ad-hoc-Aufnahme z.B. im Auto oder auf dem Fahhrad oder im Bett oder irgendwo nicht nur äußerst bequem, sondern v.a. höchst authentisch. Mitten im Geschehen, mitten im Gefühl den akuten Mitschnitt. DAS heißt Geschehnisse, Gedanken und letztlich Gefühle konservieren, wie es ein Text nicht entfernt wiedergeben kann. Nun könnte jemand einwenden, gesprochener Text sei doch auch nur Text. Ja und Nein! Hinzu kommt die original Stimme just in der aktuen Situation, und die transportiert viel mehr als die puren Wörter. Stimme ist Stimmung! Die in Wörtern zu beschreiben macht die Romane so dick.

Gäbe es z.B. von Hölderlins Figuren Hyperion und Diotima Audio-Überlieferungen; gibt es nicht, weil Romanfiguren. Jedoch diesen Biefroman vom Autoren selbst gesprochen, persönlich eingelesen, das wäre ein Erlebnis, DAS wäre Authentizität à la carte, denn die Romanfiguren hat Hölderlin aus seinem eigenen Leben übertragen! So werde ich mich also mit meinen eigenen Angelegenheiten abmühen müssen, einer Begegnung mit mir selber.

Niemanden außer mir werden diese Dinge interessieren, ist es doch nur meine eigene Story von ebenso exzentrisch-leidenschaftlicher wie sogenannter verbotener Liebe und von Eifersucht, vom betörenden Duft sonnengebräunter Haut und kurzen Nächten, von Kunst und von Küssen.

Vulnus virorum

(One very fine day)

Unter deiner Hülle
War ich sicher
War in dir
Vor der Welt
Geborgen
Im Ozean
Im Paradies
Ich war ganz du
Du warst ganz ich
Waren immer eins

Die Einbahnstraße
Zeit
Trennt uns
Seit ich Luft atme

Der Verlust
Lässt mich frieren
Lässt mich dursten
Bin nackt
Und ohne Ruh
Muss Mann sein
Bis ich zu dir find‘
Über jene Brücke
Zurück
Nach Haus

Du meine Schafhaut
Nimm
Mich Wanderer
Wieder auf

© JORK, Studio ASKI, 1996

Myself

Manche von Euch haben schon ein Bild von sich hier veröffentlicht, einige wenige kennen sich sogar persönlich. Ich möchte mit dem folgenden Foto von mir die Galerie vermehren.

Ja ich weiß, bin nicht der Schlankste. Leider schmeckt es mir immer zu gut; doch frisch verliebt haben wir dazwischen uns immer was Leckeres gekocht, meist Nudeln! – und ich war dann bald überfressen. Genudelt also. Um mein Haar allerdings beneide ich mich heute ganz besonders.

An die Liebe

Ungereimt – wie das Leben

Ich kenn‘ sie gut
Schon seit jungen Jahren
Mein Lebelang sind wir uns treu
Seit ich ihr einst begegnet bin
Sie hat zwei strahlend‘ Augen
Schau’n tief mir in die Seele
Und einen Mund
Der küsset mir
So heiß
So tief
Ins Herz hinein
So dass mir schwindlig wird
Vor lauter Glück
Ihre Stimme schön und klar
Die singt und klingt
Für mich allein
Nichts schön’res gibt’s
Auf Erden
Ihr geschmeidiger Leib
Die duftend‘ zarte Haut
Ein Engelschatz
Von Himmelshöh’n
Und alles brennt sich tief so tief
In Herz und Seele ein
Für mein ganzes Leben
Auch fliegen kann sie Himmelwärts, himmelweit
Ist schneller als der Tag
Dringt weit in jeden Winkel
Kann ihr nicht entfliehen
Wo ich auch hinkomm
Sie ist längst da
Ist es nur süße Rache
Für ein Wort
Für einen Kuss
Sie zeigt nur ihr Gesicht
Ihr kluger Kopf
Ihr heißes Herz
Denn sie
Schenkt Liebe mir
Und bittren Schmerz
Doch hat sie keinen Namen
Hat tausend Namen
Manch hübsch Gesicht
Schön blond
Schön schwarz
Hübsch schwarz
Hübsch blond
Ich liebe sie zu jeder Stund
Doch manchmal kann
Ich sie nur hassen
War bloß ein Tauschgeschäft
Der Preis hieß Freiheit
Und wünschte mir
Dass ich ihr
Niemals je begegnet wär‘

Ich kenn‘ dich gut
Schon seit jungen Jahren
Mein Lebelang sind wir uns treu
Seit ich dir einst begegnet bin
Du hast zwei strahlend‘ Augen
Schau’n tief mir in die Seele
Und einen Mund
Der küsset mir
So heiß
So tief
Ins Herz hinein
So dass mir schwindlig wird
Vor lauter Glück
Deine Stimme schön und klar
Die singt und klingt
Für mich allein
Nichts schön’res gibt’s
Auf Erden
Dein geschmeidiger Leib
Die duftend‘ zarte Haut
Du Engelschatz
Von Himmelshöh’n
Und alles brennt sich tief so tief
In Herz und Seele ein
Für mein ganzes Leben
Auch fliegen kannst du Himmelwärts, himmelweit
Bist schneller als der Tag
Dringst weit in jeden Winkel
Kann dir nicht entfliehen
Wo ich auch hinkomm
Du bist längst da
Ist es nur süße Rache
Für ein Wort
Für einen Kuss
Du zeigst nur dein Gesicht
Dein kluger Kopf
Dein heißes Herz
Schenkst dich ganz selber
Denn du
Schenkst Liebe mir
Und bittren Schmerz
Doch hast du keinen Namen
Hast tausend Namen
Manch hübsch Gesicht
Schön blond
Schön schwarz
Hübsch schwarz
Hübsch blond
Ich liebe dich zu jeder Stund
Doch manchmal kann
Ich dich nur hassen
War bloß ein Tauschgeschäft
Der Preis hieß Freiheit
Und wünschte mir
Dass ich dir
Niemals je begegnet wär‘

ohne Titel

Die Tage werden zunehmend zäher; jeder Schritt, alles Tun dauert, dauert länger, ist umständlicher, zehrt an der schwindenden Kraft, braucht Pausen, und es zehrt letztlich am Willen weiterzuleben. Die Schritte, Handgriffe, Hilfestellungen werden mehr. Der Tag hat dennoch nur magere vierundzwanzig Stunden.

Vorausdenken. Mitdenken. Bereit sein. Vierundzwanzig Stunden pro Tag. Da sein. Sicherheit vermitteln. Angst vermindern.  Zufassen, behutsam herzhaft und bestimmt aber nicht bestimmend. Routine nur im Prinzip. Es verändert sich vieles immer wieder. Bekanntschaft mit allen denkbaren Körperausscheidungen bzw. Absonderungen. Hygiene. Sagrotan, Sterlilium, Jodsalbe, Ilon, Teersalbe, Zinksalbe, Bepanthen, Nierenschalen en gros, Tabletten, Sprays, Ampullen, Kanülen, kiloweise div. Zellstoff, …

Es macht so müde und ist deprimierend, weil jeder weiß, dass es nicht wieder besser wird, dass es nie wieder werden wird, wie es mal war, dass ein wie auch immer geartetes Ende nicht mehr sehr fern ist. Dieses Bewusstsein strengt gefühlt mehr an als das Tun selber. Zum Mitleid keine Zeit. Mitleid ist was für Unbeteiligte, für die da draußen. Mir egal. Wir brauchen es nicht, hilft zu gar nichts. Es ehrt auch niemanden. Mitleid wirkt erst, wenn es in Rat und Tat sichtbar geworden ist, wenn es zu Liebe am Nächsten geworden ist. Der Job heißt also nicht Mitleid, er heißt Beständigkeit, heißt tätige Liebe, Caritas. Bis das der Tod uns scheidet.

Es macht mich dieses Tun nicht etwa stolz, es macht demütig vor der Unerbittlichkeit von Schicksal, vor dem Rad der Zeit. Es macht auch müde und es deprimiert, denn jeder weiß, dass es nicht wieder besser wird, im Gegenteil, dass es nie wieder werden wird, wie es mal war, dass ein wie auch immer geartetes Ende nicht mehr sehr fern ist. Träume einer kleinen netten Zukunft zerfallen wie das Bildnis des Dorian Gray. Dieses Bewusstsein strengt gefühlt mehr an als all das Tun selber.

Bitterkeit schmeckt man beim Zuschauenmüssen des gnadenlosen Fortschreitens ohne wirklich helfen, also bessern zu können. Ich kann nur die Erträglichkeit bessern und ein wenig aufhellen.

Hoffnung hat einen Namen bekommen: Erlösung …

Und die sind auch da …

So, das ist daraus nun geworden. Sind sie nicht wunderschön! Und Besucher gibt es auch. In diesem Jahr sind sie besonders üppig, indem sie im vorigen Jahr eher verhärmt herumstanden.

Wunder über Wunder. Ich bin von allem fasziniert, was da grünt und blüht, kreucht und fleucht. Allerdings heißt das nicht gleichzeitig und notwendigerweise, dass mir alles und jedes gleichermaßen sympathisch und willkommen ist. (An dieser Stelle darf wieder kritisiert werden!😉)

Mag sein, dass ich noch was dazuschreibe. (Merke: Das bedeutet etwas Anderes als „dazu schreibe“!!)

Neue Zeile ohne neuen Absatz?!

Ein gewollter Zeilenwechsel OHNE neuen Absatz – hier aus unerfindlichem Grunde Block genannt – ist nicht möglich. Ich schreibe am Smartphone (Android) per externer Tastatur via Bluetooth. Diese Tastatur ist eine vollwertige Tastatur, wie sie auch an PCs Standard sind. Insofern gehe ich davon aus, dass das Beschriebene, sprich eben gerade hier Ausprobierte, am PC ebensowenig geht. Ein Zeilenwechsel mit Enter+Alt funktioniert innerhalb einer Excel-Zelle. Vllt. hat das jemand verwechselt.

Falls also jemand noch andere Vorschläge – vorzugsweise die richtige Lösung! – möge so freundlich sein und sie mir zur Verfügung stellen.

Mit allerbestem Dank vorab dafür

ToDo

Paeonia rockii

Hallo und ein freundliches Moin Moin! Lange habe ich nichts geschrieben. Warum nicht? Wer kennt es nicht: Es geschieht gleichzeitig ebenso fast nichts und andererseits ziemlich viel. Das hört sich widersinnig, unlogisch an, doch jeder weiß im Grunde, dass es so ist. Die Differenz zwischen fast… und ziemlich… ist lediglich der Bedeutungsunterschied von Geschehen für den Einzelnen.

Egal, es ändert nichts an der treu wiedergekehrten Schönheit unserer Strauch-Pfingstrose (Paeonia rockii). Mittlerweile hat sie siebzehn Blüten. Leider verblühen sie rasch, halten nur wenige Tage durch. Sie ist mit ihren wahnwitzig großen Blüten stets deutlich früher dran als die bekanntere Stauden-Päonien. Jetzt habe ich schon 19 Knospen und Blüten gezählt. Es ist der helle Wahnsinn. Wunderschöhööön!

Jemanden vermisse ich bisher allerdings: Die schönen dicken grünkupfergoldenen Rosenkäfer (Protaetia aeruginosa), ein naher Verwandter der Maikäfer, die bisher alljährlich in dem Gewirr der Staubblätter kramten und dann über und über gelb bestäubt waren. Das sah putzig aus. Beim Fliegen zu sehen ist insofern besonders, als dass sie quasi komplett in ihrem Grün zu sehen sind, denn sie lassen die Flügeldecken während des Fluges geschlossen. Alle übrigen Käfer klappen sie derweil hoch.

Also jetzt erst mal ein paar Fotos. Es sind nur Simpel-Fotos mit dem Smarty.

Was aber ist das hier bzw. will werden? Ein paar Tage dauert es noch, dann …

etwa wie die andrea doria

Vorgestern Abend: Ich schaute in den Mond, also zum Mond  und habe auch mal wieder einige Fotos gemacht. [Eines davon gabs zu sehen.] Ich kann’s einfach nicht lassen. Der Mond ist ein permanentes Objekt, obwohl immer ganau das selbe. Es wird nie wirklich langweilig. Das ist wie mit Sonnenuntergängen. Wer kann wohl die Anzahl Fotos mit Sonnenuntergängen nennen, die je gemacht worden sind?! Vielleicht eine Zehn mit dreistelligem Exponenten.
Wie dem auch sei, hatte ich mir in dem Augenblich mir wichtig erscheinende Gedanken gemacht, derweil ich mit der Kamera hantierte. Dann die bekannten Unterbrechungen (mein schwerkörperbehindertes geliebtes Weib braucht meine Assistenz sehr häufig tags und nachts), und alles Gedachte war einfach verschwunden, versank wie ein leckgeschlagenes Schiff. Es ist mir nicht gelungen, irgendetwas Brauchbares davon zu retten, zu rekonstruieren. Das war wie mit einem Traum nach dem Erwachen: Er versinkt gnadenlos rasch ohne Erinnerung. Nur schemenhaft bleibt ein Hauch, ein „Nebelstreif“. Nur wenige Träume bleiben einem im Gedächtnis erhalten, dafür jedoch oft sehr lange ; manchmal ein Leben lang.
Ist Euch so ewtas wie oben auch schon mal passiert?

https://youtu.be/a4dHtrRthWQ

Das dazu passende Bild o.ä. zu importieren, ist leider nicht gelungen. Ich mag das Lied sehr. Es ist auf Ladinisch gesungen und mag zum Mond-Foto passen, weil es den Mond zum Thema hat. Ich mag solche fremde Sprachen, deren Klang und Melodie mir einfach gut gefällt, ich aber die Sprache nicht verstehe. Es ist dann nur Klang, die reine von mir empfundene Ästhetik, ist wie eine schöne fremde Musik, und voller tiefer Geheimnisse, die ich nicht aufzuklären gewillt bin. Und dann noch tatsächlich gesungen … das setzt meinem Erleben das Sahnehäubchen drauf.

Frühling hängt im Oster-Mond

Also nun doch noch ein Mond-Foto. Das besondere daran ist: Der erste Frühlingsvollmond dieses Jahres 2022 spendet den Hintergrund für die zarten Triebe der Birke (Betula pendula) in unserem Garten. Zugegeben: Die Schärfe lässt Wünsche offen, aber ich habe es halt freihändig mit 600mm nicht besser hinbekommen. Aber ich hoffe dennoch, Ihr habt einen Eindruck von dem, was ich beim Blick in den Garten gesehen hatte.

Zum Mond-Foto von vor ein paar Tagen schaut jetzt niemand mehr hin. Dank jedoch an dieser Stelle für Euer Interesse. Den ungesagten Text habe ich nicht mehr zusammenbekommen. Ich schrieb oben darüber. Es gibt neue Fotos. Aber heute nicht mehr – bis auf das eine; wobei ich mit „heute“, organsisatorisch „heute“ meine, also Montag, obwohl es kalendarisch bereits Dienstag ist. „Morgen“ ist für mich erst, wenn ich nach dem Schlafen wieder aufgewacht  und aufgestanden bin.

Euch allen erstmal eine Gute Nacht und einen guten Start in die neue Woche!

Guter Mond, du gehst so stille …

— sorry, im moment keine zeit. echter text folgt später. —

[Anm.: Auch dieses Foto ist mehrfach zwecks Vergrößerung anklickbar.]

Könnte dieses Stück immer wieder hören …

No. 6

Mäuslein Nummer 6

Heute Nacht hat sich ein Mäuse-Teenager von den Nussstückchen locken und verleiten lassen, in die Falle zu gehen. Im letzten Drittel der Falle befindet ist ein wippenartiges Trittbrett, das bei Belastung den Schließmechanismus auslöst. Der arbeitet harmlos durch Schwerkraft und zudem weit entfernt vom Delinquenten. Allerdings muss das Tier ein bestimmtes Gewicht aufweisen. Vergangene Woche war just diese kleine Maus noch zu leicht, und sie lief rein, bediente sich fleißig und düste wieder raus. Mittlerweile hat sie zugenommen und Zack!: Klappe zu! Und genau wie bereits zuvor die anderen ist auch dieses Viechlein wieder in die Freiheit entlassen worden; dorthin, wo auch schon die Kameraden sind. Die Fallen habe ich auf der Terrasse erneut „scharf“ gemacht und bin weiterhin gespannt, ob sich weitere Nager da reintrauen. Schaun’n wir mal …

Derweil bekommen die beiden Pärchen Stare ihre tägliche Ration an Mehwurmlarven.

Amseln, Heckenbraunellen, Rotkehlchen, Mönchsgrasmücke, Blau- und Kohlmeisen, Buchfinken, Zaunkönig und dann und wann Zeisige holen sich ihr Teil. Manchmal traut sich auch das Dompfaff-Pärchen (Gimpel) her, doch die sind extrem scheu. Nicht zu vergessen das betulich wirkende Pärchen Ringeltauben, das bei uns seit Taubengenerationen wohnt, bedient sich eifrig. Doch auch die sind relativ scheu.

Kürzlich hatten sich eine Anzahl Felsentauben, also die grauen und gesprenkelten Stadttauben, hierher „verirrt“. Das mochte ich gar nicht. Da endet meine Tierliebe definitiv. Eine Abwehrmethode war rasch gefunden. Ich nehme an, dass mein permanenter Beschuss sie endlich vergrämt hat. Beschossen?! Ich habe ein „Wassergewehr“ mit vier Mündungen, eine Art Vierlings-Wasser-Flak aus buntem Plastik für den Strand. Mit Wasser gefüllt halte ich damit auf diese ungebeten Kommensalen, nein, eher Schmarotzer und Luftratten. Das geht einfacher als man denkt, denn die sind Menschen gewohnt und haben deshalb eine nur geringe Fluchtdistanz. Ergo: Volles Rohr draufhalten. Das allerdings mögen sie nun wirlich nicht. Das Teil spritzt etwa fünf Meter weit, und so kann ich sie mit dem Vierstrahl verfolgen. Horrido!!!

Glück im Nanobereich

Unabhängig davon, was GLÜCK für Euch ist, was es für mich ist, stelle ich einerseites fest, dass es sich inhaltlich ständig wandelt und sich an meine momentanen Ansprüche und Ideale anpasst. So weit normal. Andererseits versuche ich im Moment zu erinnern, wann in meinem Leben ich so richtig fett glücklich gewesen bin.  Mühseliges Erinnern und Suchen. Dennoch sind mir durchaus ein paar Situationen, Momente, gar Stunden eingefallen. Also ich war tatsächlich hin und wieder mal glücklich. Eine Auflistung würde auf eine Postkarte passen. Es ist vielleicht für den einen oder anderen überraschend oder auch gar nicht, dass die allermeisten Glücke solche waren, in denen ich für mich allein war. Fremde Menschen haben allermeist mein Leben nur gestört, haben mich von mir selbst entfernt, haben mich in meiner Suche mach mir selber behindert, mich stattdessen mit deren egoistischem Scheißdreck und Müll aufgehalten und wollten mir dabei weismachen, dass würde mich alles etwas angehen und sei ganz wichtig. Gar nichts  davon war wichtig, gar nichts! Alles unwesentlicher Müll, von dem es unerheblich war und ist, ob  diese jemals gewesen sind  oder nicht. Alles scheißegal. Die meiste Zeit war ich irgend jemandes Clown, um es mal sehr, sehr vorsichtig zu formulieren. Wesentlich prägnanter hat es J.P. Sartre in seinem Stück „Geschlossene Gesellschaft“ formuliert, indem er konstatierte „Die Hölle das sind die Anderen!“

Glück ist eine Fiktion, die das Leben erträglicher Machen soll.
Jemand mag jetzt an „Liebe“ und „Freundschaft“ denken und sich sagen, dass Sartre falsch lag und man diesen armseligen Menschen bedauern sollte, weil er dieses beglückende Erleben wohl nicht kennengelernt hatte. Nun, möchte ich dazu nur sagen, nun; will sagen, dass da etwas Wahres dran ist. Aber eben nur etwas, denn ich glaube eher, dass S. beides sehr wohl gut kannte und genau aufgrund dieser Erfahrungen zu dieser krassen Einsicht  gelangte, die ich auch ich gut nachvollziehen kann. Die meiste konkrete Zeit von Liebe und Freunschaft ist eine spezielle Arte Krieg, ist Wettkampf oder sonstwas in einem selbstgeschaffenen System, eine Hölle aus emotionalen Abhängigkeiten, aus Bevormundung und Rechthabereien, aus Demütigungen und sonstigen Verletzungen bis hin zu Gleichgültigkeit, aus Gängelung und sonstiger Unfreiheit, eben aus Machtstreben und was sich sonst noch alles in Pandoras Büchse finden lässt. Ja, auch dort. Da geht es am besten, weil das ein so hübsches Tabu-Etikett hat.

Liebe ist mir am liebsten auf dem Papier, also in Briefen. Da werden  Dinge formuliert, die im konkreten Zusammenleben niemals ausgesprochen, weil nicht gefühlt werden. Ich denke da an die zahlreichen Briefromane. Einen erlebe ich seit vielen Jahren selber, bin Mitgestalter, bin ein essenzieller Teil eines wunderbaren Briefwechsels, mit welchem Medium auch immer. Es erinnert mich ein wenig an Gyperion und seine Diotima. Bei uns begann es begann mit konkreten in einem geheimen Liebesbriefkasten, eine fette Stahlkassette, zu der wir beide einen Schlüssel hatten. Und heute heißt das Medium WhatsApp. Na und …?! Alles gut! … oder eben gerade nicht!

Und wenn wir uns sehen und treffen, wurde und wird es jedesmal himmlisch. DAS ist unser beider Glück. Diese Liebe ist für die Ewigkeit.

Und so ist eine wesentliche Komponente „Glück“ bei L. & F. immer wieder das Geben, das Schenken, das unsubstanzielle Erleben, das wechselseitige Beglücken, nicht etwa das Habenwollen oder das Haben an sich. Haben macht nicht glücklich.

Schaut Ihr nur zu, und schmeißt die emotionalen Schmarotzer und Lebensvergifter, diese verdammten Zeitdiebe aus Eurem Leben. Dann weint a bisserl und seid endlich glücklich!

Es lebe die Liebe! ❤
Es lebe die Kunst!✒🖌🎼🎵🎶📷

Manchmal immer wieder

Es geschah im Fahrradkeller. Wolltest los, deinen damals  Jüngsten vom Kindergarten abzuholen. Du warst gestern Abend wieder nicht gekommen, hast unsere Verabredung nicht eingehalten. Verabredungen sind Versprechen. Ich war wütend, traurig und eifersüchtig, weil ich dich kenne, kenne deinen Sinn, und bin Dir gefolgt. Niemals werde ich deine Aussage vergessen können – es war gleich in unseren allerersten Tagen – dass ich der vierzgste Mann in deinem Leben sei. Das hörte sich nach Strichliste an, nach einer Art Olympiade. Hoppla, dachte ich, eine Art Jubiläum also. Bei ihren sechsundzwanzig Jahren währte eine Intim-Bekanntschaft rein rechnerisch ca. drei Monate. Mit größter Wahrscheinlichkeit war es völlig anders.  Aber das ging mich nichts an, war mir auch wirklich egal, denn jetzt war ich ihr Liebster. War ich das wirklich – noch?? Du trafst dich letzte Nacht mit dieser schillernden Figur mit und in seinem elitären Weinkeller, in dem vorzugsweise die sogenannte bessere Gesellschaft der Stadt ein und aus ging. Erst früh um halb fünf kamst Du heraus, stiegst auf dein rotes Fahrrad und bist zügig heimgefahren; durch die kleine heimelige Innenstadt mit ihren mittelalterlichen Häusern, hinab zur Fußgängerbrücke über den Fluss, den Pfad durch die Schwemmwiesen und den Spazierweg durch den kleinen Park bis zu Deiner Wohnung in Nummer zwölf in der zweiten Etage rechts. Nein, du hattest mich nicht gesehen. Das hatte ich strikt vermieden. Wozu auch? Es war schließlich dein Leben, und ich habe kein Recht, mich aktiv einzumischen. Wir waren schließlich nicht verheiratet, warst mir formal keine Rechenschaft schuldig.

Doch, wir waren beide verheiratet, nur mit jeweils einer anderen Person. ….

Zwischenmenschlich sah und sehe ich das jedoch ganz anders. Und was du deinem Mann erzählt hattest, bleibt mir ein ewiges Geheimis. Vermutlich gar nichts. Der kannte dich ja und duldete deine Eskapaden mit fremden Kerlen. Ihm blieb kaum Anderes übrig; er wollte dich nicht ganz verlieren, und die Kinder waren ja noch so klein. Ich wollte also so was wie Gewissheit haben, wollte meine Vermutung, meine Befürchtung bestätigt wissen. Die hatte ich jetzt. Ich bin dann zu meinem Passat-Variant, immer gut poliert in seinem Marsrot, den blinkenden Cromteilen und mit der kleinen blanken Funkantenne hinten auf dem Dach. Dieses Fahrzeug sah wenigstens noch wie ein richtiges Auto aus. Ich fuhr die gut über vierzig Kilometer nach Haus zurück. Alles schlief – jedanfalls schien es so. — Am nächsten Tag stand ich dann in deinem Hausflur vor dir, hatte dich abgefangen, wollte mit dir reden, versuchte das auch. Hattest es eilig. Wir gingen in den Keller, wo dein Fahrrad stand. Du starrtest mich mit weit aufgerissenen Augen an, als würdest du mich verschlingen wollen, trommeltest mit den Fäusten auf meine Brust und schriest mich an: „Geh-aus-mei-nem-Le-ben!“ „Niemals werde ich aus deinem Leben gehen, nie! Das geht gar nicht mehr. Dafür ist es schon lange zu spät.“ entgegnete ich ganz ruhig, drehte mich um und stieg in den roten Variant. Ich schob eine meiner Schubert-CDs mit Dietrich Fischer-Dieskau und Gerald Moore (die auf ewig beste Aufnahme (frühe Siebziger)) in den Schlitz, drehte voll auf und rollte mit den „Nebensonnen“ langsam fort. Ich stellte auf Dauerschleife bis dass ich in meine kleine Straße einbog. 

Das ist nun über dreißig Jahre her. Ich habe recht behalten: 1. Wir haben uns noch immer. 2. Die Katze lässt das Mausen nicht. — Heute lebst du fünfzehn mal so weit von mir. Und wenn wir uns  treffen und umarmen, was selten genug ist – immerhin zwei gemeinsame Kurzurlaube in den vergangenen fünf Jahren -, frage ich mich insgeheim, der wievielte Kerl ich wohl mittlerweile bin. Bei nachlassender Frequenz vielleicht der Hundertste. Wäre wieder ein Jubiläum. Mir ist das immer noch egal. Sie ist etwas ganz Besonderes. Solch eine Frau ist ein Juwel. Ich lasse ihr ihre Freiheit und sie mir die meine. Das ist unsere tiefe Liebe und unverbrüchliche Freundschaft. Das hält auf immer. — Und immer wieder mal denke ich an jene Nacht zurück, und ich werde wieder traurig und lege mir meine Musik auf.

„Die Nebensonnen“, das vorletzte Lied aus dem Lieder-Zyklus „Die Winterreise“ von Franz Schubert. 

Das mag an Melancholie und Larmoyanz für einen Vorfrühlingstag genügen. Mich begleiten die Liederzyklen von Schubert, Schumann, Brahms, Mahler seit sechzig Jahren. Ich kenne jeden Text, jede Melodie, jede Wendung, jede Regung. Ich bin mit dieser Musik wie auch mit anderen Musiken (dazu gern ein andermal) aufgewachsen, ja fast verwachsen. — Und nun seid herzlich und innig gegrüßt von eurem ToDo

MAX RAABE — „In einem kühlen Grunde“ (mit Thomas Quasthoff)   https://youtu.be/i-BrW6XfSWE

P.S. Mir ist nicht klar, wie die Links bei Euch funktionieren. Beim Test auf meinem Smarty ging es gut. Allerdings wurde gleich beim ersten nicht mehr das Cover angezeigt, sondern lediglich eine schwarze Fläche. Der zweite Link als bloße Adresszeile sieht ziemlich rüde aus, funktioniert aber wenigstens auf den Punkt.

Nur für kurze Zeit (IIa)

Ach herrje, was hier wie Chaos aussieht, ist nur eine technische Volte, die hoffentlich hilft. Also fühlt Euch bitte nicht verarscht. Was ist los? Die Kommentarfunktion war abgeschaltet und wollte sich nicht wieder reanimieren lassen. Vielleicht klappt’s mit dieser Kopie nach vorheriger Änderung der Einstellungen. Ich selber kann es am Handy nicht überprüfen. Schau’n wir mal … 😎

Das (Winter-)Gesicht zu den Texten …  war wie angekündigt nur für kurze Zeit hier zu sehen. Einen ganzen Tag lang. Statt meines Konterfeis glotzt der ebenso geheiminsvolle wie schnöde Mond völlig emotionslos aus dem Handy, so wie der zuvor in mein  Objektiv geglotzt hatte. (Ist auch nicht die allerbeste Aufnahme. Die stünde euch zwar eindeutig zu, doch als Lückenfüller, als Platzhalter mag das bitte mal hinreichen.) Es geht uns auch hier nichts verloren in dieser Zeit des [achtsamen] Suchens und [resilienten] Hoffens als Apologeten [alternativer] Ängste und [nachhaltiger] Euphorien. Und ich denke kurz darüber nach, ob die Menschheit in ihrem derzeitigen Sein – und eigentlich auch immer schon – auf den Mond verzichten könnte. Die konkrete Frage lautet also: WAS WÜRDE GESCHEHEN UND WAS WÄRE DANN, WENN ES DEN MOND PLÖTZLICH NICHT MEHR GÄBE?? Ihr könnt ja mal einen Augenblick lang etwas Hirnschmalz darein investieren. Investoren gibt es ja eh wie Sand am Meer; weshalb also nicht auch wir?!  Ebenso könnte ich die Fragen konstruieren, was wäre wenn: (1) DIE ERDE EINE SCHEIBE WÄRE, (2) DIE ERDACHSE SENKRECHT ZUR UMLAFBAHN STÜNDE, (3) DIE ERDE SICH NCHT UM SICH SELBST DREHEN  WÜRDE, (4) ALLES ZUSAMMEN ZUTRÄFE. … Klar, es ist mehr als müßig, darüber zu sinnieren, diesen Gedankenspielen konsequent zu folgen. Dennoch sollte man wenigstens ein einziges Mal darüber nachgedacht haben.

[Die Begrifflichkeiten sind unter Beachtung angepasster Grammatik untereinander beliebig austauschbar.] 😉😂

Ach, das fällt mir doch gleich noch  eine Frage ein: Was suchen all die Suchenden, was wollen sie finden? Wollen sie etwas bestimmtes finden? Vielleicht wollen all jene – auch du und ich? – gar nicht immer nur nach vorn in den Nebel einer Zukunft, vielleicht suchen sie in Wirklichkeit nach dem Frieden, den sie in ihrer geschützten Amnionhöhle hatten, treibt sie die Sehnsucht zurück zu einer ideaisierten Mutter, vielleicht zu jener großen Allmutter, von der wir alle gekommen sind, von wo alles gekommen ist und eines Tages oder Nachts wieder zurückkehren werden; in welcher Form auch immer. Nenne es ALLMUTTER, ANDERSWELT, nenne es GOTT; dieses ES hat so viele Namen, und jeder ist richtig, denn es gibt keine falsche Religion. Manche hätten das zwar gern, doch da sind diejenigen einem Hühnerglauben aufgesessen. Und ihrer sind viele – aber auch immer weniger. Die, die es weniger gemacht haben, haben nur die Fakultät gewechselt, einen Fachwechsel vollzogen. Deren Gott hat nur einen anderen Namen. Was aber tut das schon zur Sache, solange mein Kopf dranbleibt… ?!?!

🙋‍♂️ Genug gschwätzt! Bin jetzt auf eure Ergebnisse sehr gespannt. Es grüßt Euch weiterhin und wie gewohnt und sehr herzlich Euer ToDo 👋

Krieg?

Gerade jetzt, da alle Zeichen auf Einmarsch der Russen in die Ukraine stehen, könnte es doch sein, dass die Russen gar nichts machen, sondern Putin tut seinem neuen Busenfreund – na ja, wie Kommunisten eben Freunde haben können – Herrn Xi einen kleinen Gefallen, indem er die Aufmerksamkeit der vor allem westlichen Welt auf die Ukraine lenkt, während Xi in aller Gemütsruhe Taiwan überfällt. Und sie werden singen müssen: „Der Osten ist rot“.
Denkbar und nicht ganz unwahrscheinlich, wie ich meine. Kommunisten sind skrupellose Lügner, eben von Grund auf Verbrecher!

Wir werden vermutlich bald mehr wissen. Leider …

Und falls doch hier in Osteuropa das Grässliche eintritt, dann werden wir es zumindest indirekt, aber dennoch hautnah zu spüren bekommen. Vorerst. – Auch Herrn Schröder sei an dieser Stelle für die rosa Aussichten gedankt! 😡😡😡

Habt Ihr genug Klopapier? Aber zu was, wenn es dann mal nichts mehr zu fressen gibt … ?!

Bis dahin können wir hier noch weiterhin herumharmloseln und weiterhin pflichtgemäß laiken und weiterhin querlesen (bitte nicht -denken im aktuellen Sinne) und weiterhin keine Fragen an niemanden stellen. … … .. .. .. . . . .

Passt gut auf euch auf …

Hamstern

Auf besonderen Wunsch einer einzelnen Dame erneut *freigeschaltet.

*(Nicht etwa „freigeschalten“! Diese grammatische Form gibt es gar nicht. Da rollen sich einem ja die Fußnägel auf!)

Aufgemerkt Ihr Hamsternaturen! (Bitte nur die!) Wer bis jetzt immer noch nicht hat: Es wird langsam Zeit zu hamstern. Jetzt! Denn alldemnächst im Februar (und der ist ja auch schon zehn Tage fortgeschritten) und März – so heißt es schon länger hier und dort in den Medien, und in der Zeitung war am Sonnabend eine lange Einkaufsliste zur Notversorgung abgedruckt – könnte es zu  Lieferengpässen auch von Waren des täglichen Bedarfs geben. Das betrifft wahrscheinlich auch wieder Klopapier. By the way: Bei Aldi gibt es gerade welches nach etwa sechswöchiger Abstinenz. Bei Lidl gab es wenig später dann auch nur noch das dünne, durch man so gerne durchfasst beim bestimmmungsgemäßen Gebrauch. Pfui Teifi! Selbst Gelbe Säcke gibt es dann und wann. Ist auch Mangelware geworden.

Und, habt Ihr auch schon gehamstert und sind Keller und Truhen längst voll? Falls nicht, dann aber hurtig in die Läden …! Für uns habe ich extra zwei Tüten Haferflocken (Kernige), drei Tüten H-Milch (laktosefrei), zwei Tütensuppen, Flasche Spüli und vier Büchsen Erbsen sowie ein paar Päckchen Kartoffelbrei-Pulver (Maggi) und zwölf Tageszeitungen (einige HAZ, FAZ, Zeit, FR, BK) besorgt. Und natürlich auch Klopapier (gelb,vierlagig) von Aldi. Ach, da fällt mir noch ein: Von Hengstenberg brauche ich noch Apfelrotkohl. Aber bitte nicht von Kühne! Kühne ist absolut out. Geht gar nicht. Alles von Kühne ist voller widerwärtigem Essig und trieft und stinkt und ätzt. Ungenießbar, ein schreckliches Zeugs. Man kauft es für die Tonne! Kaufe ich also nie, und wenn es das einzige wäre. Ich lebe  auch gut ohne, weil es mir ohne  besser geht als mit Kühne. Das nur nebenbei.

„Bitte wieeee?! Das glaub‘ ich jetzt gerade nicht! Sooo dürfen Sie das aber nicht sagen, Sie autoritäre, arrogante Socke! Das geht ja gaaar nicht! Sind Sie etwa Kommunist oder Autonomer oder Anarchist oder Atheist oder vielelicht Homosexuell oder, oder, oder was weiß ich denn?!?! Sie sind doch nicht etwa kathooolisch?! Unerhört! Unfassbar! Schämen Sie sich mal, wenn Sie mal Zeit dazu haben!

Ahnen Sie denn gar nicht, dass Sie damit andere und unschuldige Menschen beleidigen und herabsetzen, in den Morast ziehen?! Und die meisten von denen wissen davon noch gar nichts. Das wird aber mal Zeit! Jeder muss Ihre Unverschämtheit lesen, jeder. Es wird eine bundesweite Lesepflicht geben. Die Impfpfpfpflicht gibt es ja auch schon – äh, beinah. Vielleicht sind Sie ja auch der einzige Banause, der die höchstwertigen Kühne-Produkte herablassend meidet und hier so schmählich diffamiert. Aber das kriege ich heraus, verlassen Sie sich drauf! So ein unverschämt arroganter Schreiberling wie Sie dürften hier gar nicht zugelassen sein. Man sollte Sie sofort und für alle Zeit sperren, jawohl! Hier und andernorts ebenso. Und jetzt entschuldigen Sie sich gefälligstgstgst – und mich auch! Ich muss noch saure Gurken für meine Enkelchen einkaufen. Wissen Sie, die kommen nämlich bald in den Kindergarten. Das eine kann sogar schon bis drei zählen. Wird bestimmt mal Professor oder Kanzler oder General.“

„Es tröstet dich vielleicht nicht, du faschistoid-autoritäre Schlunze, aber ich bin das alles zusammen. Da staunst du, was!! Sag mal, spinnst du, du vertrocknete Klunte! Fass mich an die Füße! Das muss genügen. Mein Arsch ist mir heilig; da leckt niemand wie du dran!

So oder so ähnlich kann es einem ergehen, wenn man seinen Geschmack outet. Sich „outen“ ist ja „in“. Assoluto. Ich habe das auch gemacht. Das befreit ungemeint, ähh, ungemein. Schließlich ist der Begriff allgemein und nicht etwa auf die schnöde, niedere Sexualität beschränkt, auch wenn der Priester das gern so möchte, nein, auch auf saure Gurken und Rotkraut. Apropos Priester: Der Hungrige spricht immer vom Brot!

Lasst es Euch also nicht verdrießen, denkt kurz drüber nach und geht die Sache locker an. Die nächste Virus-Variante und das nächste Wochenende kommen  bestimmt. Dann Tschüss bis demnächst mal wieder …

P.S.    Diesen und einige der vorigen Beiträge habe ich hier erstmal alle rausgenommen. Ich weiß nicht, warum die hier noch drin sind. Sie sind alle gelesen worden, und da kam dann nichts mehr hinzu; nicht mal einen Kommentar. War vermutlich alles zu trivial und öde,  zu verdorrt. Tote Artikel braucht es hier nicht. Tote braucht keiner!